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Studienfahrt Rom

Da für unseren Jahrgang keine Studienfahrt nach Rom angeboten werden konnte, beschlossen wir – unser vierstündiger Lateinkurs und Frau Dietrich – separat nach Rom zu fliegen, wie sich das für einen Lateinkurs gehört. Dies wurde glücklicherweise auch genehmigt, und am 2. Oktober war es endlich so weit. Wir elf Schüler zusammen mit Frau Dietrich und Herrn Beißwenger machten uns auf den Weg zum Flughafen Stuttgart, wo wir nach einigen ungeplanten Umstiegen, weil Komplikationen mit dem Stuttgarter Verkehrsbund, auch ankamen. Der Flug verlief problemlos und wir konnten es gar nicht fassen, als wir schließlich um 16.30 Uhr am Flughafen Rom Fiumicino ankamen. Zu unserem Hotel „Il Papavero“ wurden wir mit zwei Kleinbus-Taxen chauffiert, Verkehrsregeln werden in Rom wohl nicht so hochgehalten wie in Ludwigsburg. Nachdem wir im Hotel unsere kleinen, aber feinen Zimmer bezogen hatten, gingen wir Abend essen im Restaurant „la famiglia“, das ganz in der Nähe des Hotels lag. Später schlenderten wir noch ein wenig durch die Straßen und genehmigten uns ein Eis.

Am nächsten Morgen trafen wir uns wie jeden Tag um 7.30 Uhr in der Bar gegenüber zum Frühstück – typisch italienisch: ein Brötchen mit Butter und Marmelade und dazu wahlweise Cappuccino, Tee oder Orangensaft. Gestärkt machten wir uns auf, Rom zu erkunden. Mit der Metro ging es zum „Colosseo“, wozu Patricia ein Referat vorbereitet hatte. Bei sehr angenehmen 25°C spazierten wir durch das „Forum Romanum“, wodurch uns Ari führte und uns die wichtigsten Bauwerke zeigte und erläuterte. Später ließen wir uns von Caroline interessante Fakten über die Traianssäule erzählen und bestaunten das Monument. Um die Mittagszeit machten wir uns auf den Weg zum Pantheon und holten uns in den umliegenden Gässchen ein Stück Pizza oder ein Tramenzino auf die Hand. Gesättigt setzten wir uns an den Brunnen vor dem Pantheon und hörten Lisa zu, wie sie ihren Vortrag darüber hielt.

 

Dann machten wir uns auf zur den Kirchen „San Giovanni in Laterano“ und „San Clemente“. Zum Abschluss des umfangreichen Programms besuchten wir das „Museo Nazionale“, besonders die Münzsammlungen und der ausgestellte Schmuck hatten es uns angetan. Der Abend war uns zur freien Gestaltung überlassen, wir verbrachten ihn an der „Fontana di Trevi“ oder an der „Spanischen Treppe“.

Donnerstagmorgens verschlug es uns an das andere Ende Roms. Wir besuchten das von Mussolini erbaute „Museo della civilta romana“ und bewunderten die zahlreichen Modelle. Caroline zeigte uns anhand der Nachbildung der Traianssäule die einzelnen Stationen der zwei Dakerkriege.

Nach einem gemütlichen zweiten Frühstück ging es weiter zum „Evangelischen Friedhof“. Über diese eindrucksvolle Ruhestätte und die dort Begrabenen erzählte uns Simon Interessantes. Dort steht auch die Cestius-Pyramide, die einzig erhaltene Pyramide in Europa, die als Mausoleum dient.

 

Von dort aus machten auf den Weg zu zwei außerhalb gelegenen, wunderschönen Kirchen: „S. Agnese“ und „S. Constanza“. Darüber hielt Anja einen Vortrag. Zum Mittagessen statteten wir einem bekannten Fastfoodrestaurant einen Besuch ab. Abends hielten wir uns in dem hübschen Stadtviertel „Trastevere“ auf, wo wir auch ein leckeres Abendessen mit vier Gängen genossen. Kurzfristig wohnten wir einem Gottesdienst bei. Anschließend ließen wir den Abend am Fuße eines Brunnens ausklingen.

 

Freitags brachen wir früh Richtung „San Pietro in Vaticano“ auf. Hierüber erzählte Nina Wissenswertes, danach besichtigten wir die eindrucksvolle Kirche mit eigenen Augen. Ein Teil der Gruppe besuchte zudem die Sixtinische Kapelle und das angrenzende Museum. Den Rest des Tages durften wir in Kleingruppen frei gestalten. Abends um 20 Uhr trafen wir uns wieder am Hotel zu einem Abendspaziergang. Dieser führte uns zur Piazza Navona, wo Chrisoula uns die Geschichte der dortigen Brunnen, allen voran die „Fontana dei Quattro Fiumi“, und die gewaltigen Obelisken Roms näher brachte.

Am Samstagmorgen machten wir uns auf zur „Via Appia Antica“, die wir wie schon Cicero im wärmenden Sonnenlicht entlang spazierten. Auf halbem Weg berichtete Aline über Goethes Italienische Reise. Mit dem Bus, auf den wir glücklicherweise nicht lange warten mussten, fuhren wir wieder zurück zum Termini. Von dort aus ging es stetig bergauf zur „Quattro Coronati“, einer kleinen Kirche mit bezauberndem Kreuzgang. In einem beschaulichen Supermarkt kauften wir die Zutaten für ein leckeres, typisch römisches Picknick, das wir im Park nahe des „Colosseo“ zu uns nahmen. Währenddessen klärte Katharina uns über die Essgewohnheiten im alten Rom auf. Anschließend besichtigten wir die Kapitolinischen Museen auf dem Kapitolshügel, durch die uns Constantin führte. Wir standen unter anderem staunend vor der „Wölfin“ und den Büsten bekannter Römer. Abends trafen wir uns zum Abendessen. Diesen Abend verbrachten wir wieder im gemütlichen Restaurant „la famiglia“.

Der Sonntag war Aufbruchstag. Wir frühstückten ein letztes Mal in der Bar gegenüber, verstauten unser Gepäck im Hotel und sahen uns als letzte Sehenswürdigkeit die „Ara Pacis Augustae“ an. Gegen Mittag machten wir uns auf zum Flughafen – ein Bus brachte uns vom Termini quer durch Rom bis zum Abflugort. Stressfrei, aber mit Tränen des Abschieds in den Augen gelangten wir zu unserem Flugzeug, das uns sicher wieder ins um einiges kältere Stuttgart brachte.

Arrivederci, Rom

 

Text und Fotos von Nina Pfuderer (KS1) 

 

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Studienfahrt KS1 nach Dublin, 15.7. bis 20.7.2012

Unter der Leitung von Sharon Betz und Florian Höfer

Fotos von Frau Betz, Louise Savine und Colin Liu

 

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Gardasee

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